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Haidelaussicht

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Ilz

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Blaue Saeule

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Panduren

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Kachlet

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Frauenau

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Hauzenberg

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Schwarzachbrücke

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Hausamstrom

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Deggendorf

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Arber

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Gastschuljahr

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Ilztalbahn

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Motorikpark

Lehrfahrt zur Landesausstellung in Aldersbach - Verabschiedung der EUREGIO-Gastschüler

Gastschüler vorm weltgrößten befüllbaren Bierkrug

Am 10.05.2016 wurden die EUREGIO-Gastschüler mit der letzten Lehrfahrt zur Landesaustellung „Bier in Bayern“ in Aldersbach nach ihrem 8-monatigen Gastschulaufenthalt in Niederbayern verabschiedet. Bei der Lehrfahrt konnte sich die Gruppe von 34 Personen, darunter sowohl Gast-, als auch deutsche Schüler und Begleitpersonen, über die Bayrische Kunst des Bierbrauens und deren Geschichte informieren. Nach der Ankunft am Vormittag wurde zuerst die Asam-Kirche im Stil des Barocks besichtigt. Nach einer kurzen Pause ging es dann zur Brauereibesichtigung, bei welcher neben dem Geruchstest verschiedener Malze auch eine Bierprobe auf der Tagesordnung stand. Auf der Führung durch die eigentliche Ausstellung erfuhren die Schüler von der Geschichte des Bieres in Bayern. Hierbei ging es um Themen von A wie Anzapfen bis Z wie Zwickl. Neben dem Erkunden der alten Brauerei und der Vorstellung traditioneller Brauwerkzeuge, lernten die Schüler auch das bayrische Reinheitsgebot kennen. Nach diesem darf Bier lediglich Wasser, Hopfen, Hefe und Malz enthalten. Ein kleiner Höhepunkt war die Nachstellung des Weltrekords im Maßen heben. Dabei mussten 63 Kilo Bier und Glas virtuell 40 Meter weit getragen werden. Nach einem stärkenden Mittagessen machte sich die Gruppe mit dem Bus auf die Heimreise.

EUREGIO-Gastschüler besuchen Staatsminister Dr. Huber in München

(Foto: Bay. Staatskanzlei)
(Foto: CSU-Landtagsfraktion)

Vom 27. bis 28. April haben die tschechischen Gastschüler im Rahmen des Gastschuljahrprogramms 2015/2016 der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn auf Einladung der Bayerischen Staatskanzlei eine Lehrfahrt in die Landeshauptstadt unternommen. Außer den 22 am Programm teilnehmenden tschechischen Gastschülern nahmen an der Veranstaltung auch deutsche Schüler, die als Tutoren für die Gastschüler an den deutschen Gymnasien während des Gastschuljahres zuständig sind, sowie Gasteltern und Betreuungslehrer teil. Begleitet wurde die Gruppe auch durch Herrn Kaspar Sammer, EUREGIO-Geschäftsführer.

Der Höhepunkt der Fahrt war der Empfang in der Bayerischen Staatskanzlei. Nach einer Besichtigung der repräsentativen Räumlichkeiten der Staatskanzlei wurden die Gastschüler anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des bayerisch-tschechischen Gastschuljahrs von Staatsminister Dr. Marcel Huber begrüßt und erhielten die Möglichkeit sich mit ihm, Konsulin Lydie Holinková und Regierungsdirektorin Andrea Fröba über die Entwicklung und den aktuellen Stand der bayerisch-tschechischen Beziehungen zu unterhalten.

Auf dem Programm stand auch der Besuch im Maximilianeum, Sitz des Bayerischen Landtags und im  Generalkonsulat der Tschechischen Republik in München. Im Landtag wurde die Gruppe von Prof. Dr. Gerhard Waschler, Landtagsabgeordneter der CSU, in Empfang genommen. Er führte sie durch das prächtige Gebäude, zeigte ihnen den Plenar- und die Sitzungssäle, informierte die Gastschüler über die Zusammensetzung des Landtages, dessen Befugnisse und Aufgaben, sowie über die Arbeit eines Abgeordneten. Er antwortete bereitwillig auf Fragen und diskutierte mit den Schülern über aktuelle politische Themen. Danach besuchten die Gastschüler das Generalkonsulat der Tschechischen Republik in München, wo sie persönlich von Konsulin Holinková begrüßt wurden. In einem Quiz konnten die Gastschüler ihr Wissen zu Landeskunde und Geschichte der beiden Länder auf den Prüfstand stellen.

Um München kennen zu lernen, nahm die Gruppe an einer unterhaltsamen Stadtführung zu den Geheimnissen der Stadt teil.

Das EUREGIO-Gastschuljahr-Projekt wird von der Bayerischen Staatskanzlei und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert. Bereits seit 20 Jahren wird dadurch der bayerisch-tschechische Schüleraustausch zwischen grenznahen Gymnasien unterstützt.

Gasteltern-Treffen in Passau

Am 8.12.2015 hat das jährliche Gastelterntreffen zum Erfahrungsaustausch stattgefunden.

20. EUREGIO-Gastschuljahr in Pilsen eröffnet

120 Gäste aus Bayern und Tschechien sind auf Einladung der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und des bereits seit 14 Jahren am Projekt teilnehmenden Kirchlichen Gymnasiums Pilsen am 23.10.2015 in Pilsen eingetroffen, um das EUREGIO-Gastschuljahr feierlich zu eröffnen und das 20. Jubiläum des Projekts zu feiern. Darunter waren auch die 22 neuen tschechischen Gastschüler aus 12 süd- und westböhmischen Gymnasien, die dieses Schuljahr in Niederbayern verbringen werden.
Nach der Europahymne, vorgetragen vom Schulchor, begrüßte Daniel Petříček, Schulleiter des Kirchlichen Gymnasiums, die zahlreichen Gäste. Seine Schule beteiligt sich seit dem Schuljahr 2001/2002 am Gastschuljahrprogramm und entsendet jedes Jahr Schüler zum Studienaufenthalt nach Bayern. Mittlerweile hat sich daraus eine enge Schulpartnerschaft des Gymnasiums mit dem St. Michaels-Gymnasium in Metten entwickelt.
EUREGIO-Geschäftsführer Kaspar Sammer bedankte sich in seiner Begrüßung vor allem bei der Bayerischen Staatskanzlei und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds für die langjährige finanzielle Unterstützung des Projekts. Ohne sie wäre die Realisierung des Gastschuljahres für die EUREGIO nicht möglich. Er betonte, dass das Gastschuljahr-Programm seit seinem Beginn ein Vorzeigeprojekt in der EUREGIO darstellt. Das Projekt sei nicht nur ein Bildungsangebot, sondern trage wesentlich auch zur Verständigung über die Grenzen hinweg bei. Es fördere das Erlernen der Nachbarsprache, zugleich bringe es die Menschen zusammen, um sich kennenzulernen, Vorurteile und Klischees abzubauen und miteinander und voneinander zu lernen.
All das macht das Gastschuljahr durch die lange Aufenthaltsdauer von insgesamt 8,5 Monaten möglich. Dies unterstich in seinem Grußwort auch der Pilsener Bischof Mons. František Radkovský: „Wenn man ein Land und seine Bevölkerung gut kennen lernen möchte, muss man seine Sprache kennen. Um die Sprache gut zu lernen, sodass man sich auch das Denken in dieser Sprache aneignen kann, muss man in dem Land längere Zeit leben.“ Er erinnerte auch an den Eisernen Vorhang vor 25 Jahren und betonte, dass gerade Schulen und Schüleraustausche eine wichtige Rolle auf dem Weg zu einer guten Nachbarschaft im geeinten Europa spielen.
Auch die weiteren Grußworte durch stv. Oberbürgermeisterin für Schulwesen und soziale Angelegenheiten Eva Herinková, stv. Oberbürgermeister für Verkehr und Umwelt Petr Nahlík sowie Ingrid Koděrová, Referentin des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, unterstrichen die große Bedeutung des Programms für die Europäische Integration. Besonderer Dank gelte den Akteuren, insbesondere den Schulleitern und Lehrern aller beteiligten Schulen und den bayerischen Gastfamilien für ihren Einsatz und ihr Engagement. Sie alle bewunderten den Mut der Gastschüler, in diesem jungen Alter ins Ausland zu gehen.
Frau Koděrová stellte den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds vor, der jährlich 600 deutsch-tschechische Projekte finanziell fördert. Bildungs- und Schulprojekte stellen dabei den wichtigsten Förderbereich dar. Sie freue sich vor allem darüber, dass das Gastschuljahr ein langfristiges Projekt sei. Zudem sei ein wichtiges Ziel des Fonds auch die Wechselseitigkeit der Projekte. Sie begrüßte deshalb die Initiativen der EUREGIO, in Zukunft auch einen Studienaufenthalt für bayerische Schülerinnen und Schüler in Tschechien anzubieten.
Bereits dieses Schuljahr werden die ersten interessierten bayerischen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, eine bis drei Schnupperwochen in Tschechien als Gastschüler zu verbringen und bei tschechischen Gastfamilien zu wohnen. Dies wurde auch schon in den letzten Jahren immer wieder angestrebt, berichtete Dr. Dr. Rudolf Segl, OStD a.D., jedoch fehlte es am Interesse der bayerischen Schüler.
Dr. Dr. Rudolf Segl gehört, wie auch der Deutschlehrer Roman Hajník vom Gymnasium in Vimperk, der bei der Veranstaltung dolmetschte, zu den Urgesteinen des Gastschuljahrprojekts. Insbesondere Herrn Dr. Dr. Segl sei es laut Kaspar Sammer zu verdanken, dass wir heute auf eine erfolgreiche 20-jährige Entwicklung des Projekts zurückblicken können. In seiner Rede nahm Dr. Dr. Segl die Gäste auf eine kurze Zeitreise zu den Anfängen des Projekts im Schuljahr 1996/1997 mit. Damals war Deutsch die beliebteste Fremdsprache in Tschechien und viele tschechische Gymnasien suchten Kontakte nach Deutschland. So hat er als damaliger Schulleiter des Europäischen Gymnasiums Leopoldinum in Passau einen Brief vom Schulleiter des Gymnasiums in Prachatice mit der Bitte um eine Schulpartnerschaft bekommen. Dem haben sich im ersten Jahr noch drei weitere tschechische Gymnasien angeschlossen: Gymnasium Vimperk, Bischöfliches Gymnasium Budweis und Gymnasium Krumau. Mit insgesamt 16 Schülern sowie der Unterstützung der EUREGIO konnte das 1. EUREGIO-Gastschuljahr gestartet werden. Im Rahmen des Projekts konnten bereits mehr als 450 tschechische Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 14 tschechischen Gymnasien in Süd- und Westböhmen gefördert werden. Auf der bayerischen Seite nahmen insgesamt 20 grenznahe Gymnasien in Niederbayern und der Oberpfalz diese Schüler auf.
Zum Schluss der Veranstaltung berichteten drei ehemalige Teilnehmer: Schülerinnen Jana Burešová, Zuzana Špinková und Deutschlehrer Tomáš Kerndl über ihre Gastschuljahrerfahrungen. Alle drei konnten in fließendem Deutsch erzählen und waren sich einig, dass es ein sehr wichtiges Jahr in ihrem Leben gewesen sei. Laut Jana hat das Gastschuljahr für ihre Sprachkenntnisse mehr gebracht als 10 Jahre Deutschunterricht am tschechischen Gymnasium. Tomáš Kerndl erzählte, wie ihn das Gastschuljahr bei seiner Berufswahl beeinflusste. Als Schüler des Kirchlichen Gymnasiums hat er das Gastschuljahr an der Partnerschule am St. Michaels-Gymnasium in Metten verbracht. In das Kirchliche Gymnasium in Pilsen sowie nach Metten kehrte er einige Jahre später zurück als Deutsch-Lehrer und heutzutage auch als Betreuer der Schulpartnerschaft in Bayern. Er freut sich, die Kontakte von früher gepflegt zu haben, aus denen sich mit der Zeit echte Freundschaften entwickelt haben.
In diesem Jubiläumsjahr beteiligen sich am Projekt 12 tschechische Gymnasien: Bischöfliches Gymnasium Budweis, Česká Gymnasium in Budweis, Gymnasium J.V. Jirsíka Budweis, Gymnasium Krumau, Gymnasium Vimperk, Gymnasium Prachatice, Gymnasium Strakonice, Gymnasium Sušice, Gymnasium Klatovy, Gymnasium Plasy, Kirchliches Gymnasium Pilsen, Gymnasium Vodňany und 13 bayerische Gymnasien: Gymnasium Leopoldinum Passau, Adalbert-Stifter Gymnasium Passau, Gisela-Gymnasium Passau, Gymnasium Vilshofen, Gymnasium Fürstenzell, Gymnasium Pocking, Gymnasium Untergriesbach, Gymnasium Freyung, Gymnasium Zwiesel, Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Comenius Gymnasium Deggendorf, Gymnasium Landau an der Isar, St.-Michaels- Gymnasium Metten.
Das Gastschuljahr hat mit dem bayerischen Schuljahr am 15.9.2015 begonnen und endet am 31.5.2016. Die tschechischen Gastschüler besuchen täglich den Unterricht an einem bayerischen Gymnasium und wohnen in Gastfamilien oder in Schülerwohnheimen.
Das Programm wird von der Bayerischen Staatskanzlei, dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn gefördert.

20 Jahre EUREGIO-Gastschuljahr: EUREGIO mit deutschen und tschechischen Schulvertretern zu Besuch in der Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik

Anlässlich des 20. Jubiläums des EUREGIO-Gastschuljahr-Programms hat die EUREGIO am 15.10.2015mit den Schulleitern und Betreuungslehrern der 12 tschechischen und 13 bayerischen am Projekt beteiligten Gymnasien sowie den bayerischen Gastfamilien eine Jubiläumsfahrt in die Bayerische Repräsentanz nach Prag unternommen.

Das Interesse war groß. Eine Gruppe aus 28 Schulvertretern und Gasteltern traf in Begleitung der EUREGIO-Projektkoordinatoren Dr. Dr. Rudolf Segl und Lucie Dreher in der Hauptstadt Tschechiens ein. Dort wurden sie zunächst von der Stadtführerin Michaela Kavková durch die Neustadt und die wunderschöne Altstadt geführt. Am Nachmittag wurde die Gruppe in der Bayerischen Repräsentanz im historischen Stadtpalais in der Michalská Gasse vom Leiter der Repräsentanz Hannes Lachmann empfangen. In einem Vortrag stellte er die Ziele, die Aufgaben sowie die zahlreichen Veranstaltungen der Repräsentanz vor. Sie sei eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, offizielle Stellen und Organisationen aus Tschechien und Bayern und verfolgt das Ziel die deutsch-tschechischen Beziehungen weiter zu intensivieren. Die Teilnehmer waren vom Besuch sehr beeindruckt. „Ich freue mich sehr, dass die deutsch-tschechischen Beziehungen nun diesen neuen Rahmen haben“, so Herr Týml, Deutschlehrer am J.V. Jirsík-Gymnasium in Budweis.