Euregio Bayerischer Wald - Böhmerwald - Unterer Inn

Erstberatung für Niederbayern & die Landkreise Altötting, Cham und Regensburg

Trägerverein der Europaregion Donau-Moldau e.V.

Anett Browarzik
Tel.: +49 (0) 170 8118191
a.browarzik@euregio-bayern.de

Nationale Kontaktstelle INTERREG B Donauraum-Programm

Quellen und weitere Informationen:

Interreg Danube Transnational Programme
Gemeinsames Sekretariat (Joint Secretariat)

www.interreg-danube.eu

 

Das INTERREG B-Programm Donauraum

Deutschland beteiligt sich auch in der neuen Förderperiode 2021–27 am INTERREG B-Programm für den Donauraum. Dieser ist geprägt durch sehr unterschiedliche Landschaften, Wirtschafts- und Kulturräume. Das Innovationsgefälle zwischen europäischen Spitzenreitern wie Bayern und Baden-Württemberg und wirtschaftsschwächeren Regionen, insbesondere in Südosteuropa, ist groß. Das neue Programm will die Regionen der Anliegerstaaten der Donau durch konkrete Kooperationsprojekte zusammenführen, den Wohlstand insgesamt steigern und damit zur Umsetzung der Donaustrategie der EU beitragen. 

Das Programm richtet sich an öffentliche sowie private Institutionen aus Deutschland (Bayern, Baden-Württemberg), Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Slowenien und Teile der Ukraine.

Gesamtbudget: ca. 165 Mio. EUR EFRE-Mittel (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung)

Förderquote: 80%

 

 

Fristen

Im Moment kein Projekt-Call

 

 

Zuordnung der Projekte und Maßnahmen zu einem der folgenden Förderthemen

Für den Zeitraum 2021–27 wurden 4 Programmprioritäten herausgearbeitet, welche sich in 10 Zielen konkretisieren. Eines der Hauptkriterien für die Förderfähigkeit eines Projekts ist die Zuordnung zu einem dieser 10 sogenannten Spezifischen Ziele (SZ).

 

Priorität 1: Ein intelligenterer Donauraum

SZ 1.1 Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten und die Einführung fortschrittlicher Technologien

SZ 1.2 Entwicklung von Kompetenzen für intelligente Spezialisierung, gerechten Übergang, industriellen Wandel und Unternehmertum

 

Priorität 2: Ein grünerer, CO2-armer Donauraum

SZ 2.1 Förderung erneuerbarer Energien

SZ 2.2. Förderung der Anpassung an den Klimawandel, der Risikoprävention und der Katastrophenresilienz, unter Einbezug von ökosystembasierten Ansätzen

SZ 2.3. Förderung von Zugang zu Wasser und einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung

SZ 2.4. Verbesserung der biologischen Vielfalt, der grünen Infrastruktur im städtischen Umfeld sowie Verringerung der Umweltverschmutzung

 

Priorität 3: Ein sozialerer Donauraum

SZ 3.1. Verbesserung der Effektivität und Inklusivität der Arbeitsmärkte und des Zugangs zu hochwertigen Arbeitsplätzen

SZ 3.2 Verbesserung des gleichberechtigen Zugangs zu inklusiven und hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie lebenslanges Lernen

SZ 3.3 Stärkung der Rolle von Kultur und Tourismus in der Wirtschaftsentwicklung, der sozialen Inklusion und sozialen Innovation

 

Priorität 4: Bessere Governance für Kooperationen im Donauraum

SZ 4.1 Stärkung der institutionellen Kapazitäten von Behörden und Akteuren zur Umsetzung der EU-Makrostrategie für den Donauraum (EUSDR) und anderer territorialer Strategien

 

 

 

Gebietskulisse für das Programm